Festsitzende Spangen mit Brackets aus Metall, Kunststoff oder Keramik

Das Prinzip der Zahnbewegung

Zähne sind nicht fest mit dem Kieferknochen verwach sen, sondern durch feine Faserstrukturen verbunden. Dauerhafter Druck, wie er bei Kindern zum Beispiel durch häufiges Daumenlutschen oder jahrelange Verwendung von Nuckelflaschen entsteht, kann Zahnstellungsänderungen hervorrufen. Die Fehlstellung kann aber auch genetisch bedingt bereits „vorprogrammiert“ sein. Das Prinzip, dass urch dauerhaften Druck die Zahnstellung beeinflusst werden kann, macht sich die Kieferorthopädie zu Nutze. Anhaltender Druck presst die altefasern auf der einen Seite des Zahnes zusammen und dehnt sie an der gegenüberliegenden Seite. Der Zahn kann sich dadurch bewegen. Wird er dann über einen längeren Zeitraum in dieser Position gehalten, reagiert der Kieferknochen und bildet neue Knochensubstanz an den Stellen, an denen die Fasern gedehnt sind. In der Druckzone löst er sich auf. Der Zahn erhält wieder seine Festigkeit und bleibt in der gewünschten Position, auch ohne dass der Druck weiter aufrecht erhalten bleibt.

Feste Zahnspangen mit Brackets – für exakt dosierbare Zahnbewegungen

Auf den Zähnen befestigte Brackets werden mit einem Metalldraht verbunden. Durch die Einstellung des Drahts können die Kräfte und somit die Zahnbewegungen exakt dosiert werden. Selbst komplizierte Zahnwurzelbewegungen sind möglich. Neben Metallbrackets gibt es auch unauffälligere Kunststoff- oder Keramikbrackets.

  • selbstligierende Brackets – Metall (In-Ovation R) oder Keramik (In-Ovation-C) sehr grazil, geringe Krafteinwirkung durch gleitende Bewegung kürzere Behandlungszeit, bessere Mundhygieneverhältnisse
  • Metallbrackets – optisch auffällig aber sicher und seit vielen Jahrzehnten bewährt
  • Keramikbrackets – zahnfarben und dadurch sehr unauffällig -sie verfärben sich nicht und sind sehr stabil